AI REWRITE - Wie AI alles neu erfindet !

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Die wunderbare Welt der AI

Transkript

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00:00:00: Neuigkeit in der AI-Welt.

00:00:02: Die Zeit der klassischen Chatbots, die in einem extra Browserfenster auf deine Eingaben warten, endet.

00:00:10: An ihre Stelle tritt eine neue Generation von KI-Werkzeugen.

00:00:16: Diese Tools sitzen direkt in deinem Alltag.

00:00:20: Sie greifen auf deinen Wissensbestand zu und erledigen Arbeit in deinen Unterlagen.

00:00:26: Ein gut sichtbares Setup dafür ist die Kombination aus Entropics KI-Agenten Co-Work basierend auf Claude Code und der Notizapp Obsidian.

00:00:39: Zusammen entsteht ein Rechercheassistent, der Antworten liefert und Aufgaben ausführt.

00:00:46: Hier passiert ein Paradigmenwechsel.

00:00:49: Statt isolierter Chats arbeiten KI-Agenten fest in deiner Arbeitsumgebung.

00:00:56: Der Effekt?

00:00:57: Die KI erzeugt Text.

00:01:00: Sie greift auf deine Daten zu, wertet sie aus und führt Aktionen aus.

00:01:06: Aus einem Gesprächspartner wird ein proaktiver Mitarbeiter.

00:01:10: Bisher lief vieles C. Du kopierst Inhalte in ein Chatfenster, wartest auf die Antwort und kopierst das Ergebnis zurück.

00:01:21: Der Kontext bleibt bruchstückhaft und verschwindet oft nach der Sitzung.

00:01:26: Claude Code dreht die Logik um.

00:01:30: Cloud Code läuft lokal auf deinem Rechner und greift, wenn du zustimmst, direkt auf Ordner und Dateien zu.

00:01:38: Die KI liest und schreibt Dateien, vergleicht Inhalte und fasst lange Texte zusammen.

00:01:45: Du lädst kein Material hoch.

00:01:48: Der Engpass beim Datentransfer fällt weg, weil alles über dein Dateisystem läuft.

00:01:54: Dan Schipper, Gründer des Technologiemagazins Every, beschreibt den Unterschied so.

00:02:01: Er nennt ChatGPT ein Hotelzimmer.

00:02:04: Ordentlich, aber leer.

00:02:07: ClaudeCote nennt er eine eigene Wohnung, in der die KI mit wohnt.

00:02:12: Damit arbeitet die KI nicht in einem neutralen Raum, sondern in einem Kontext, der deine Projekte und Routinen abbildet.

00:02:21: Für den Alltag zählt das Zusammenspiel der Werkzeuge.

00:02:25: ClaudeCote startete als Terminal-Tool für Softwareentwicklung.

00:02:30: Co-Work bringt die Leistung in eine grafische Oberfläche und macht damit Wissensarbeit leichter zugänglich.

00:02:38: Der Fokus liegt auf Recherche, Strukturierung und Verarbeitung umfangreicher Texte.

00:02:45: Der Agent arbeitet direkt an deinen Materialien.

00:02:49: Die zweite Komponente ist Obsidian.

00:02:53: Das Prinzip ist simpel.

00:02:55: Notizen liegen als Markdown-Dateien lokal auf deinem Rechner.

00:02:59: Damit bleiben deine Notizen unabhängig von Cloud-Anbietern und geschlossenen Formaten.

00:03:06: Obsidian zeigt dir deinen Datenbestand als zusammenhängendes System.

00:03:11: Diese Offenheit ist für KI-Agenten wichtig.

00:03:15: Wenn dein Wissen als zugängliche Dateien vorliegt, arbeitet ein Agent damit, ohne dich in ein geschlossenes Ökosystem zu drücken.

00:03:25: In der Praxis fällt vor allem ein dauerhaftes Gedächtnis auf.

00:03:31: Clotcode nutzt dafür eine Datei mit dem Namen clot.md.

00:03:37: Der Agent liest diese Datei bei jedem Staat ein.

00:03:42: Dort legst du Regeln fest, zum Beispiel Tonalität, Fachvokabular und klare Arbeitsgrenzen.

00:03:51: Beispiel, Rohdaten bleiben unverändert.

00:03:56: Du startest nicht jedes Mal bei null.

00:04:00: Dazu kommen slash-Commands.

00:04:03: Das sind Kurzbefehle für feste Abläufe.

00:04:07: Ein Befehl übernimmt die tägliche Planung, fasst Notizen zusammen oder prüft Konsistenz zwischen Aussagen und Quellen.

00:04:18: Routinearbeit wird damit zur standardisierten Prozedur.

00:04:24: Der Mehrwert zeigt sich besonders in drei Feldern.

00:04:29: Pflege deiner Wissensbasis durch automatische Verlinkungen.

00:04:34: Automatisierung von zeitfressenden Routinen Forschungssyntese.

00:04:41: Bei der Synthese liefert der Agent nicht einfach eine Kurzfassung.

00:04:46: Er erkennt Widersprüche und stellt Rückfragen.

00:04:51: Die Stärke liegt in Lesekompetenz, also im Verstehen und Ordnen großer Informationsmengen.

00:05:00: Das Setup hat Preis und Hürden.

00:05:04: Die Arbeitsweise wirkt anfangs ungewohnt.

00:05:08: Du formulierst weniger Fragen, du gibst präzise Aufträge.

00:05:14: Finanziell richtet sich das eher an Profis.

00:05:17: Für Cloud Code oder Co-Work brauchst du ein Anthropic-Abo.

00:05:22: Start bei rund US-Dollar pro Monat.

00:05:26: Obsidian ist für Privatnutzer kostenlos.

00:05:29: Das Gesamtsystem passt vor allem zu Leuten, die Zeit direkt in Geld umrechnen.

00:05:36: Zum Beispiel Berater oder Journalisten.

00:05:40: Erwarte keine Magie.

00:05:43: Anthropik sagt offen, nicht alle Aufgaben laufen beim ersten Mal sauber durch.

00:05:49: Nacharbeit kommt vor.

00:05:52: Der Produktivitätsgewinn kommt über Tempo.

00:05:56: Wenn eine achtstündige Recherche nach zwei Stunden fertig ist, zahlt sich das System aus, auch mit mehreren Korrekturrunden.

00:06:06: Behandle die KI wie einen schnellen, aber nicht immer präzisen Mitarbeiter.

00:06:13: Sicherheit bleibt ein kritisches Thema, besonders in der EU.

00:06:19: Containerkonzepte schotten ab, Risiken wie Prompt Injection bleiben.

00:06:25: Auch bei lokaler Nutzung gehen Inhalte für die Verarbeitung oft an externe Server.

00:06:32: Je nach Kontomodell gelten unterschiedliche Regeln zur Speicherung.

00:06:37: Du triffst eine bewusste Entscheidung.

00:06:40: Sensible Recherchen und Kundendaten landen dann in einer externen Verarbeitungskette.

00:06:47: Der Markt bewegt sich in diese Richtung.

00:06:50: Gardner erwartet bis Ende integriert ein Großteil der Unternehmensanwendungen solche KI-Agenten.

00:07:01: Microsoft mit Co-Pilot und Google mit Gemini ziehen vieles in die Cloud.

00:07:07: Cloud Code setzt auf lokale Arbeit an deinen Daten.

00:07:13: Das stärkt Datensouveränität.

00:07:15: Nach dem Chatbot kommen Werkzeuge, die handeln.

00:07:20: Der Wert liegt darin, deine KI auf eine über Jahre gewachsene Wissensbasis anzusetzen, statt fortlaufend neue Inputs zusammenzutragen.

00:07:32: Die Technik steht bereit.

00:07:35: Am Ende zählen Kosten und Datenschutz und welche Kompromisse du dafür akzeptierst.